Das Titelbild zu diesem Beitrag nennt sich „Leuchtturm“. Ich habe es vor einigen Jahren gemalt, als ich darüber nachgedacht habe, wer ich bin. Für mich symbolisiert dieses Gemälde eindrucksvoll, wofür ich in meiner Arbeit stehe: Ich möchte dir in meinem wechselraum Orientierung geben, genauso, wie es ein Leuchtturm eben tut.
• Durch Licht und eine künstlerisch-verspielte Leichtigkeit sollst du in ein Leben wechseln können, in dem du die Hauptrolle spielst.
• Mit meiner Begleitung, also vorerst meinem Licht, sollst du Klarheit finden.
• Mithilfe des Künstlerisch-Verspieltem (dein eigenes therapeutisches Tun unter meiner Anleitung) erkennst du, wie viel in dir selbst steckt.
So kannst du aus der Dunkelheit hinein in ein buntes Leben wechseln und Vertrauen in deine eigene Entwicklung gewinnen.
Mein Manifest steht gerade in Zeiten, in denen Einsamkeit und Krankheit vorherrschen, und Dunkelheit jedes Licht verschluckt, für Hoffnung. Für Hoffnung, die ich dir mit meiner Arbeit schenken möchte.
Es ist ein Zeugnis meines Glaubens daran, dass seelische Heilung dort beginnt, wo wir uns trauen, in unser Innerstes zu blicken. Am Ende unseres seelischen Heilweges, finden wir dort unser eigenes inneres Leuchten und erkennen: Der Leuchtturm sind wir selbst.
Wie eng Kunst und Heilung für mich zusammengehören, zeige ich dir übrigens auch in meinem kunstraum.
1. Warum ein Manifest?
Ich habe mich zu diesem Manifest entschlossen, weil mir bewusst ist, wie wichtig Geradlinigkeit in der Arbeit mit Menschen ist. Es ist daher meine Leitlinie und soll Klarheit, Haltung und Aufrichtigkeit demonstrieren.
In dieser Leitlinie lege ich offen, wofür ich stehe und wofür nicht. So weißt du von Anfang an, woran du bei mir bist und in welche Richtung meine Arbeit geht.
Wenn du darüber hinaus noch mehr über mich erfahren möchtest, lies gerne auf meiner „Über“-Seite weiter.
2. Wofür stehe ich in meiner Arbeit?
Fachwissen statt "Herumgscheitln" und schnelle Lösungen
Ich arbeite an der Schnittstelle von Kunst, Therapie, Coaching und Spiritualität. Mein Wissen aus langjährigen Ausbildungen vereine ich mit der (mitunter recht harten) Schule des Lebens. Durch unterschiedliche Ansätze und Methoden sowie durch persönliche Erfahrungen hole ich somit das Beste für meine KlientInnen heraus.
Obwohl ich schnellen Lösungen durchaus auch Positives abgewinnen kann, treibe ich in meiner Arbeit meine KlientInnen niemals an. Veränderungen und persönliche Entwicklungen benötigen einfach ihre Zeit!
Ich setze mich intensiv mit meinen KlientInnen auseinander und baue so eine therapeutische Beziehung auf. Dadurch wächst zwischen uns Vertrauen und in ihnen selbst der Wille, an sich zu arbeiten. Sie können nun begreifen, dass echter Wandel nicht von außen kommt, sondern nur im eigenen Inneren entsteht.
Ich spreche (und handle) aus der Praxis, nicht aus einem Lehrbuch
Alles, was ich weiß und weitergebe, habe ich selbst durchlebt, erprobt und in der Arbeit mit mittlerweile hunderten KlientInnen vertieft.
Schmerzen, Wandlungsphasen und Heilprozesse sind für mich keine theoretischen Begriffe, sondern gelebte Erfahrungen, die mich und meine Arbeit zutiefst prägen.
Ich habe den Mut, hinzuschauen, hinzuspüren, mitzugehen und vor allem: zu halten. Meiner Meinung nach, kann nur so eine echte Verbindung zwischen mir als Therapeutin bzw. Coachin und KlientInnen entstehen. Diese vertrauensvolle Grundlage ist die Basis dafür, dass eine Verbesserung von unglücklichen Zuständen oder schweren Krisen erst möglich wird.
Das ist mir besonders wichtig
Ich weiß, dass seelische Heilung Zeit und den Mut meiner KlientInnen braucht, ehrlich hinzusehen. Daher ist es mir wichtig, meine KlientInnen wirklich zu „erspüren“ und sie, ihrem Wesen entsprechend, zu begleiten, zu coachen und zu therapieren. Das erfordert manchmal Geduld, aber es ist der Weg, der sich am meisten lohnt.
Vereinfachung, Beschönigung und esoterisch anmutende „Abkürzungen“ lehne ich ab, aber ich integriere Spiritualität in meine Arbeit.
Spiritualität ist für mich eine Geistes- und Lebenshaltung, die sich in Menschlichkeit, Mitgefühl und einer liebevollen inneren Einstellung zeigt. Sie birgt kein Heilversprechen, aber meiner Erfahrung nach, kann sie dazu beitragen, Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten.
Ich habe in meinen Sitzungen immer wieder erlebt, wie Menschen sich verändert haben, sobald sie ihr Schicksal liebevoll annehmen konnten und nicht mehr verbissen dagegen ankämpften. Ihr momentanes Leben, egal, ob es gerade von Einsamkeit oder einer Krankheit dominiert war, hat plötzlich Sinn bekommen. Ein spiritueller Bick darauf hat es ihnen ermöglicht, über den Tellerrand zu schauen.
Und gerade, weil für mich Spiritualität alle Facetten des Lebens beinhaltet – die hellen wie auch die dunklen Aspekte – und den Horizont nach „mehr“ öffnet, ist sie ein fixer Bestandteil in meiner Arbeit.
Dem Menschen und dem Leben dienen
Ich sehe meine Aufgabe darin, dem Leben zu dienen. Das bedeutet für mich, mit Menschen in Verbindung zu treten und für sie da zu sein, wenn sie in Not sind.
Ich begegne ihnen ehrlich und aufrichtig. Ich sage, was möglich ist, aber auch, was nicht realistisch ist.
Ich arbeite mit Mitgefühl, aber auch mit Klarheit und Grenzen.
Ich bin überzeugt, dass Vertrauen dann entsteht, wenn Menschen spüren, dass sie gesehen werden und so sein dürfen, wie sie wirklich sind – ohne Masken, ohne Rollen, ohne Zwänge.
Ich bemühe mich, authentisch, offen und transparent zu sein. Wenn ich es bin, trauen sich auch andere …
Ich darf heilsam wirken und nehme diese Aufgabe mit großer Demut an.
3. Mein Versprechen an dich
Ich begleite Menschen, die in Phasen von Einsamkeit, Krankheit, oder Krisen den Kontakt zu sich selbst verloren haben. Ich helfe ihnen, zurück zu Lebendigkeit, Lebensfreude und ihrem inneren Leuchten zu finden.
In meinem wechselraum darf alles da sein: Licht und Schatten, Schmerz und Freude, Rückzug und Neubeginn. Hier, an diesem heilsamen Ort, ist Platz für Entwicklung, für Wandlung und einfach fürs Sein.
Meine Ziele sind nicht Selbstperfektion oder seelische Heilung („heilen“ im medizinisch-körperlichen Sinn ist damit übrigens nicht gemeint) im Schnellverfahren, sondern das Erlangen von Selbst-Bewusstheit und Selbstbegegnung.
Ich glaube daran, dass seelische Stabilisierung und Erholung dort beginnen, wo wir uns selbst wieder wahrnehmen. Jeder Mensch, egal, wie dunkel und leer es in ihm gerade aussieht, trägt ein inneres Licht in sich, das nur darauf wartet, gesehen zu werden.
In diesem Sinne ist mein Versprechen an dich dieses:
Dein inneres Licht für dich sichtbar zu machen, damit du erkennst, dass das Leben dich liebt, genauso, wie du bist.
So, nun weißt du, wofür ich stehe und was mich in meiner Arbeit im wechselraum als Kunsttherapeutin, Reha-Coachin und Künstlerin leitet.
Wie du in meinem Angebot nachlesen kannst, begleite ich v.a. Menschen, die unter Einsamkeit und/oder einer chronischen Krankheit leiden. Meine Blogbeiträge schreibe ich, weil ich über diese Themen aufklären und Unterstützung anbieten möchte.
Meine Arbeit ist getragen von Mitgefühl, Klarheit und der Überzeugung, dass seelische Heilung dort beginnt, wo wir uns selbst begegnen: im eigenen Inneren. Wenn wir es schaffen, dorthin vorzudringen, beginnt unser inneres Licht zu leuchten.

